Kein Geheimnis und keine Blackbox. Die Dachfläche ergibt sich aus der Grundfläche geteilt durch den Kosinus der Dachneigung, plus rund zehn Prozent für Traufe und Ortgang. Ein Satteldach mit 35 Grad hat also gut ein Drittel mehr Fläche als der Grundriss darunter.
Bei der Fassade nähern wir den Umfang aus einem quadratischen Grundriss an, multiplizieren mit der Geschosshöhe von 2,80 Metern und ziehen achtzehn Prozent für Fenster und Türen ab. Ist Ihr Haus ausgeprägt länglich, liegt die echte Fläche etwas darüber.
Was diese Rechnung nicht weiß: ob ein Gerüst nötig ist, wie es um die Ziegel steht und ob die Nordseite seit zehn Jahren keine Sonne gesehen hat. Deshalb ist das Ergebnis eine Spanne und kein Angebot.